Allgemeine Geschäftsbedingungen



Versteigerungsbedingungen


§ 1 Geltungsbereich

Die nachfolgenden Versteigerungsbedingungen gelten für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen der Mages GmbH (Auktionator) und dem Kunden im Rahmen der Teilnahme an den Internetauktionen der Mages GmbH. Gegebenenfalls von unseren Geschäftsbedingungen abweichenden Einkaufsbedingungen des Bestellers wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Dieser Widerspruch gilt auch für den Fall, dass der Besteller für den Widerspruch eine besondere Form vorgeschrieben hat. Ist ein Widerspruch ausgeschlossen, so treten an die Stelle widersprechender Bedingungen die gesetzlichen Bestimmungen. Eine Anerkennung abweichender Einkaufsbedingungen tritt nur dann ein, wenn ihre Anwendung von der Mages GmbH schriftlich bestätigt worden ist.

§ 2 Vertragsschluss

Bei den Internetauktionen der Mages GmbH (Versteigerung) handelt es sich um öffentliche Versteigerungen. Die Versteigerung erfolgt im Auftrag und für Rechnung der Eigentümer unter Einhaltung der sich aus der Versteigerungsordnung ergebenden und für Kommissionäre geltenden gesetzlichen Bestimmungen des BGB und HGB gegen Zahlung des Kaufpreises in Euro-Währung. Durch Abgabe eines Gebotes werden die Versteigerungsbedingungen anerkannt, dies gilt auch für die schriftlichen Gebote.

Jedes Gebot des Kunden im Rahmen der Versteigerung stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar. Dieses ist solange wirksam, bis ein höheres Gebot (Übergebot) abgegeben oder die Versteigerung ohne Erteilung eines Zuschlages geschlossen wird. Ein Vertrag kommt erst durch Zuschlag des Auktionators zustande.
Der Zuschlag erfolgt nach dreimaliger Hervorhebung des höchsten Gebotes und verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Der Versteigerer ist berechtigt, Nummern zu vereinigen oder zu trennen. Eine Vorausnahme von Nummern erfolgt nicht. Die Teilnahme an der Versteigerung ist nur Kunden gestattet, die sich zuvor unter www.mages-gmbh.de registriert haben.

Sowohl mit der Registrierung für die Internetauktionen der Mages GmbH als auch mit Abgabe eines Gebotes akzeptieren Kunden unsere Versteigerungsbedingungen.

§ 3 Katalogisierung, Besichtigung

Die Beschreibung im Onlinekatalog ist gewissenhaft durchgeführt. Sie begründet jedoch keine Rechts- oder Sachmängelhaftung gemäß §§ 434, 459 ff. BGB. Die Angabe der Erhaltung ist streng nach den im deutschen Münzhandel üblichen Erhaltungseinstufungen vorgenommen worden und gilt als persönliche Beurteilung. Der Auktionskatalog kann im Internet eingesehen werden.

§ 4 Gebotsschritte

Die Mindeststeigerungsstufen für das Bietungsverfahren betragen:

bis zu 50,00 Euro 2,00 Euro
bis zu 200,00 Euro 5,00 Euro
bis zu 500,00 Euro 10,00 Euro
bis zu 1.000,00 Euro 25,00 Euro
bis zu 2.000,00 Euro 50,00 Euro
bis zu 5.000,00 Euro 100,00 Euro
bis zu 10.000,00 Euro 250,00 Euro
bis zu 20.000,00 Euro 500,00 Euro
bis zu 50.000,00 Euro 1.000,00 Euro
ab 50.000,00 Euro 2.500,00 Euro

Bei mehreren gleich hohen Geboten erhält das zuerst eingegangene den Zuschlag.

§ 5 Versandkosten

Die Mages GmbH trägt einen Anteil der Kosten für sorgfältige Verpackung, Versicherung und zuverlässige Zustellung der Ware. Die Versandkosten werden dem Kunden wie folgt in Rechnung gestellt: Versand innerhalb Deutschlands: 7,00 Euro pro DHL Paket; ab 1.000,00 Euro Bestellwert versandkostenfrei. Versand innerhalb der Europäischen Union (inklusive der Schweiz und Norwegens): 15,00 Euro pro Paket; ab 2.500,00 Euro Bestellwert versandkostenfrei. Versand nach Übersee: Euro 25,00; ab Euro 5.000,00 Bestellwert versandkostenfrei.

§ 6 Aufgeld und Umsatzsteuer

Alle Gebote und Zuschläge verstehen sich in Euro exklusive der aktuell gültigen Mehrwertsteuer und des Aufgelds. Der Zuschlagpreis bildet die Berechnungsgrundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld. Für Käufer aus Ländern der Europäischen Union (EU) gilt: Für Verbraucher wird einheitlich ein Aufgeld von 15 % (im Gesamtbetrag ist die jeweils gültige gesetzliche Umsatzsteuer enthalten) erhoben. Für Unternehmer im Sinne des UStG wird bei differenzbesteuerter Ware ein Aufgeld von 15 % erhoben (im Gesamtbetrag ist die jeweils gültige gesetzliche Umsatzsteuer bereits enthalten), bei regelbesteuerter Ware ein Aufgeld von 12,5 % (zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag von Zuschlag und Aufgeld). Ausfuhrlieferungen in EU-Länder können bei Vorlage der gesetzlichen Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit sein. Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Das Aufgeld beträgt einheitlich 12,5 %.

Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte in Drittländer ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, jedoch bei Vorlage der gesetzlich geforderten Ausfuhrnachweise erstattet. Führt die Mages GmbH die Ware selbst in Drittländer aus, wird die gesetzliche Umsatzsteuer nicht berechnet. Im Ausland anfallende (Einfuhr-) Umsatzsteuer und Zölle trägt in jedem Fall der Käufer. Die Versandkosten werden dem Käufer nach Aufwand berechnet.

§7 Zahlung

Nach Zuschlagerteilung, Zustandekommens des Kaufvertrages und Erstellung der Rechnung ist die Zahlung innerhalb von 14 Tagen auf unser angegebenes Konto zu leisten.

§ 8 Lieferung und Lieferfrist

Die Lieferung bei den Internetauktionen der Mages GmbH erfolgt nur gegen Vorauskasse. Dem Käufer wird nach Erteilung des Zuschlages eine Rechnung übersandt, die er innerhalb von 14 Tagen zu zahlen hat. Nach Zahlungseingang wird die Ware innerhalb von 14 Tagen an den Käufer übersandt.

Ist der Kunde Unternehmer, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs sowie der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Übergabe, beim Versendungskauf mit der Auslieferung der Sache an den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt auf den Kunden über. Ist der Käufer Verbraucher, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache auf den Käufer über. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Verbraucher in Verzug mit der Annahme der verkauften Sache ist. Die von der Mages GmbH zu tragende Versandgefahr ist durch den Abschluss ausreichender Versicherungen abgedeckt.

§ 9 Mängelhaftung

Da durch Vorbesichtigung Gelegenheit gegeben ist, sich vom Erhaltungszustand des Versteigerungsgutes zu überzeugen, können nach erfolgtem Zuschlag Reklamationen nur bei irrtümlich übersehener Henkel- oder Fassungsspur bzw. gestopftem Loch berücksichtigt werden. Bei Losen mit mehreren Stücken sind die Stückzahlen nur Circa-Angaben, irrtümliche Zuschreibungen sind im Einzelfall nicht ausgeschlossen. Diese Lose sind nach erfolgtem Zuschlag von jeder Reklamation ausgeschlossen. Der Versteigerer kann bei eventuellen Meinungsverschiedenheiten bzw. Beanstandungen einen vereidigten Sachverständigen seiner Wahl (die Kosten trägt der unterliegende Teil) beauftragen.
Eventuelle Beanstandungen können nur innerhalb von acht Tagen nach der Auktion bzw. nach Erhalt der ersteigerten Stücke berücksichtigt werden.

Die Echtheit der verkauften Stücke wird gewährleistet, sofern nicht anders angegeben. Für einen insoweit entstandenen Schaden wird bis zur Höhe des Kaufpreises gehaftet. Die genannten Preise sind Schätzpreise, die unter- oder überschritten werden können. Sofern sich im Anschluss an die Versteigerung wider Erwarten herausstellt, dass ein Stück eine Fälschung darstellt, haftet der Versteigerer für einen daraus entstandenen Schaden nur bis zur Höhe des Kaufpreises.

Sollten gelieferte Artikel offensichtliche Mängel aufweisen, wozu auch Transportschäden zählen, so ist der Kunde verpflichtet, solche Mängel unverzüglich zu reklamieren. Das Versäumnis dieser Rüge hat allerdings für die gesetzlichen Ansprüche von Verbrauchern keine Konsequenzen.

§ 10 Datenschutz

Alle personenbezogenen Daten werden grundsätzlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

§ 11 Haftungsbeschränkung

In allen Fällen, in welchen aufgrund vertraglicher oder gesetzlicher Anspruchsgrundlagen der Auktionator und/oder der Einlieferer zum Schadens- oder Aufwendungsersatz verpflichtet sind, haften diese nur, soweit ihnen Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit oder eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit zur Last fällt. Unberührt bleibt die verschuldensunabhängige Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Unberührt bleibt auch die Haftung für die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten; die Haftung ist insoweit jedoch außer in den Fällen der Sätze 1 und 2 auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden beschränkt. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

§ 12 Anzuwendendes Recht, Gerichtsstand

Erfüllungsort ist Grünwald. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögens, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz Mages GmbH, Grünwald. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen Regelung möglichst nahe kommt. Im Falle einer Regelungslücke werden die Parteien eine Regelung treffen, die dem nach dem gesamten Vertragsinhalt erkennbaren Parteiwillen zur Durchsetzung verhilft.

Mages GmbH
Vertreten durch: Markus Mages, Geschäftsführender Gesellschafter